
Weblogs beschäftigen rund um die Welt der modernen Medien viele Menschen, erzeugen Zustimmung und Ablehnung, Begeisterung und Ängste, reale Hoffnungen und ebenso viele Irrtümer. Manch Irrtum lässt uns aber falsche Weg einschlagen, irrigen Hoffnungen nachgehen und produziert herbe Enttäuschungen. Das muss aber nicht sein.
Folgende Tipps sollen helfen, vor dem Schaden klug zu sein und Ihnen wertvolle Impulse zum Weiterdenken geben.
- Irrtum 1: Weblogs funktionieren ohne Spielregeln.
- Irrtum 2: Weblogs kommunizieren wie im realen Leben.
- Irrtum 3: Weblogs kann man nebenbei betreiben.
- Irrtum 4: Weblogs schreiben kann jeder gleich gut.
- Irrtum 5: Weblogs ziehen Kunden von Hause aus an.
- Irrtum 6: Weblogs vermarkten sich selbst.
- Irrtum 7: Weblogs haben den Google-Magneten bereits eingebaut.
- Irrtum 8: Weblogs funktionieren auch ohne Authentizität.
- Irrtum 9. Weblogs kann man Kommunikation kontrollieren.
- Irrtum 10: Kostenfreie Weblog-Lösungen sind die Besten.
(Achtung: Überlänge. Bitte mit Geduld lesen!)
Irrtum 1: Weblogs funktionieren ohne Spielregeln.
Weblogs funktionieren nach klaren Spielregeln. Wer jedoch Blogger liest und Weblogs studiert, erfährt dort früher oder später, dass es beim Bloggen keine festen Regeln gäbe. Alles sei möglich und erlaubt. Im virtuellen Blogger-Land der unbegrenzten Möglichkeiten wird mancher Trugschluss daraus abgleitet und dann auch anderen Leser womöglich weitergegeben. Das erleben wir immer wieder.
Nun, die erwähnten unendlichen Freiheiten mögen für private Blogger und Autoren eines Online-Tagebuches in weiten Grenzen gelten. Sobald ein Blogger aber ein konkretes Ziel mit seinem Weblog im Sinn hat und nicht mehr nur zufällig für seine Freunde schreibt, unterliegt er den völlig normalen Gesetzmäßigkeiten von Blogs. Kein Blog existiert im luftleeren Raum ohne Fundament. Betreibt ein Autor darüber hinaus sein Blog aus beruflichem Hintergrund, sieht er sich einer Reihe von ungeschriebenen Spielregeln gegenüber.
Egal, ob es die Kommentare, die Trackbacks, die Kommunikation im Allgemeinen oder die Veröffentlichungsfrequenz betrifft, selbst die Blog-Struktur, die URLs, das Design oder den Schreibstil beeinflussen das kurz, mittelfristig oder langfristige Ergebnis eines Blogs zum Teil entscheidend. Praktisch haben alle Details des Blogbetriebes Gewicht. Wer diese ungeschriebenen Spielregeln beachtet, nutzt die Potenziale der Weblogs effektiv und überlässt das Ergebnis nicht dem Zufall.
Irrtum 2: Weblogs kommunizieren wie im realen Leben.
Blogger kommunizieren anders, Unternehmer auch. Diese schmerzliche Erkenntnis gewinnen Blogger im Kontakt mit Unternehmern immer wieder. Zwar mag man meinen, dass dies auch immer andersrum so wäre. Die Praxis offenbart mir aber leider oft das Gegenteil. Warum? Die Kommunikations-Gepflogenheiten des Alltags werden von Unternehmen oft 1:1 in auf die Weblog-Kommunikation übertragen. Missverständnisse und Inkompatibilitäten sind vorprogrammiert.
Weblogs funktionieren eben wie das normale Leben. Ja, und deshalb meist völlig anders als der Business-Alltag. Bevor sich der Unternehmer in der Regel klar darüber werden kann, steht er bereits im Fettnapf. Er mag zwar ein Weblog betreiben, jedoch macht sich rasch deutlich, dass lediglich das Schild an der Tür ähnlich ausschaut, nicht aber die Lebensfreunde und Wohnkultur im Haus genau so gepflegt wird.
Die Kunden-Kommunikation unterliegt in vielen Unternehmen einfach (noch) anderen Wertmaßstäben und Grundsätzen. Transparenz, Authentizität und Glaubwürdigkeit werden vielfach anders definiert, gehandhabt und gelebt. Es mich wundert nicht, dass gerade in Deutschland so viele Berührungsängste beim Umgang mit Weblogs anzutreffen sind.
Irrtum 3: Weblogs kann man nebenbei betreiben.
Das bisschen Bloggen machen Sie spielend nebenbei. Verfolgt man bekannte Weblogs ein Zeit lang, muss man in der Tat zur Erkenntnis kommen, dass eben das Bloggen kinderleicht ist und sich quasi wie von selbst nebenbei erledigt. Eine Vielzahl von Beiträgen wird pro Woche oder gar Tag veröffentlicht. Fast hat man Mühe, der Veröffentlichungsfrequenz zu folgen.
Unverständliche Blicke erntet derjenige, der seinen tatsächlichen Zeitbedarf und sein Engagement in Stunden frei kommuniziert. Erwarten wir nicht oft genug, dass der Betrieb eines Weblogs eben wegen den Irrtümern fast von allein vonstatten geht? Das kann doch mal nicht so aufwändig und schwer sein, oder? Zugegeben, manches halbherzig begonnene Weblog kommuniziert auch diesen Eindruck.
Ein inhaltliches Konzept mögen aus diesen Gründen viele Blog-Interessierte für nicht notwendig erachten. Ganz zu schweigen von einem Redaktions- oder Veröffentlichungsfahrplan, mindestens aber einem Grobkonzept und einer definierten Zielstellung für die ersten Wochen des Projektes. Und gewiss werden die Wenigsten eine feste Internet-Strategie ihr Eigen nennen, mit der sie bereits am Anfang das Ende im Visier haben und fest darauf zu arbeiten.
Irrtum 4: Weblogs schreiben kann jeder gleich gut.
Weblogs schreiben kann jeder. Bloggen muss niemand lernen. Bloggen ist eine Tätigkeit, die jeder von Hause aus bereits kann, so ein verbreiteter Irrglaube. Die Praxis lehrt mir immer wieder andere Erkenntnisse. Woran liegt das und warum ist das so? Schreiben können doch die meisten Menschen?
Nicht alle Menschen können sich schriftlich gleich gut ausdrücken. Erst recht nicht, wenn diese Worte sofort im nächsten Moment alle Menschen rund um den Erdball lesen können. Ein gewisses Maß an Extrovertiertheit gehört schon dazu, diese Schwelle zu überspringen. Doch nicht nur das. Schreiben muss / kann man lernen, denn Schreiben ist eine Fertigkeit. Das Schreiben bedarf zur Ausbildung der Übung und kann durch selbige vervollkommnet werden.
Nicht jeder der Schreiben kann, bloggt auch gleich gut. Während es auf den ersten Blick jedem in die Wiege gelegt sein mag, spielen zwei Aspekte eine herausragende Rolle. Online zu schreiben erfordert eine andere Aufbereitung der Information als bei Offline-Medien. Das bekommen auch immer wieder Journalisten zu spüren. Zudem ist das Bloggen eine interaktive Kommunikation im Dialog, keinen Einbahnstraße. Hier kommt die Kommunikation mit vielen Facetten ins Spiel und lässt sehr rasch gewaltige Unterschiede deutlich werden. Leser wollen umworben, hofiert und mit Interessen gebunden und gehalten werden.
Irrtum 5: Weblogs ziehen Kunden von Hause aus an.
Wer einige gute Artikel schreiben kann, macht damit sein Weblog längst nicht sofort zum Publikums-Renner. Der Schreibstil und das Content-Konzept sind zwei wichtige Schlüssel zum Erfolg eines Business-Weblogs.
Kein Business-Blog ist erfolgreich, dass lediglich Presseinformationen und sonstige Unternehmens-Informationen 1:1 in das Weblog stellt und veröffentlicht. Mal ganz abgesehen von der mediengerechten, gut und schnell lesbaren Aufbereitung des Materials. Auch ein Online-Terminkalender mit Verkaufsofferten entwickelt das Weblog nicht zum Kundenmagneten, dass Leser anzieht, andere Leser interessiert und einlädt.
Ein ungeschickter Schreibestil kann zudem Interaktivität im Keim bremsen oder gar ersticken, ein aktivierte Kommentarfunktion vorausgesetzt. Belebend und interessant geschrieben kann sich ein Schreibstil das Weblog aber auch förmlich aus der Masse herausheben und im Einzelfall selbst zum Markenzeichen werden. Eine Beachtung der ungeschriebenen Spielregeln macht hier viel aus und entscheidet sehr oft zwischen Erfolg und Flop. Die Potenziale auf diesem Gebiet scheinen mir derzeit bei der Beachtung all der übrigen Hinweise enorm vielfältig zu sein, wie ein ungehobener Schatz.
Irrtum 6: Weblogs vermarkten sich selbst.
Die wenigsten Leser finden ein interessantes Weblog von allein. Die Blogstudie 2007 hat dies wiederum klar dokumentiert. Ein Weblog bedarf der aktiven Vermarktung außerhalb des Weblogs, damit es bekannt werden kann. Wichtige funktionelle Elemente der Weblogs unterstützen dies. Sie entfalten aber erst bei richtiger Nutzung Ihre Potenziale im vollen Umfang.
Kommentare sind das Salz in der Blog-Suppe. Über den Absender-Link eines Kommentare in anderen Weblogs finden und besuchen neue Leser Ihr Weblog. Ebenso wird der Betreiber aufmerksam und stiftet eventuell dadurch Synergie und schreibt über Ihr Blog. Aber auch die Verwendung von Trackbacks und eine rege Verlinkung benötigt etwas Zeit und längerfristiges Engagement, denn jeder Link ist auch gleichzeitig eine Empfehlung von dem, der ihn setzt.
Interesse bei anderen Bloggern und Einträge in Blogrolls folgen in der Regel dann, wenn die Inhalte des neuen Blogs zur Stammliteratur von anderen Bloggern werden. Empfehlungen dieser Art sind schwerer zu bekommen und freiwillige Anerkennung. Kein echter Blogger lässt sich dazu verleiten, diese Verlinkungen leichtfertig zu setzen.
Blog-Marketing in eigener Sache gehört also grundlegend zum Portfolio jedes Bloggers. Er sollte nicht nur schreiben, sondern ebenso Mitglied der Community werden. Wie anders kann er die Gemeinschaft bloggender Menschen verstehen und virtuelles Netzwerkeln für sich anwenden. Zeit und Engagement ist also auch hier erforderlich, denn die Erfolge und die Beliebtheit kommt selten über Nacht und wächst von ganz allein. Blogerfolge sind immer Zeichen harter Arbeit, auch wenn man diese später nicht mehr sieht.
Irrtum 7: Weblogs haben den Google-Magneten bereits eingebaut.
Kein Weblogs hat den Google-Autopiloten von Haus aus schon eingebaut. Das Gerücht darüber hält sich indes hartnäckig. Tatsache ist jedoch: als Grundvoraussetzung bringen Weblogs viele Eigenschaften mit, die Google so sehr liebt. Aktuellen und immer frischen neuen Content, häufigen Veröffentlichungen, interaktive Kommunikation und nicht zu vergessen eine intensive virtuelle Vernetzung.
Dennoch beeinflussen viele Faktoren die Effektivität von Weblog entscheidend. Design-Templates sind dank zusätzlicher Optimierungsmaßnahmen meist noch optimaler und suchmaschinenfreundlicher einstellbar. Das Design der URL-Struktur, der Schreibstil, super interessante Titel von Weblog-Beiträgen beeinflussen aber ebenso die Suchmaschinenergebnisse wie die Struktur und der Aufbau des Weblogs und des Blog-Templates.
Drei Faktoren in einer Einheit bedingen sehr wesentlich die Suchmaschinen-Erfolge eines Weblogs: Aktualität, interne Weblog-Optimierung und externe virtuelle Verlinkung. Und so mag es auch nicht verwunderlich sein, dass ein Besucherstrom von 10 Prozent bei weniger suchmaschinenfreundlichen und bis ca. 90 Prozent bei effektiven Weblogs allein von den Suchmaschinen der Lohn ist. Google steuert dabei als Marktführer und Besucherlieferant Nr. 1 in der Praxis allein ca. 80-95 Prozent der Besucheranteile bei.
Irrtum 8: Weblogs funktionieren auch ohne Authentizität.
Weblogs kommunizieren durch interaktiven Dialog, gesteuert durch die personenzentrierte Veröffentlichung der Autoren. Die vom Leser wahrgenommene Authentizität (Echtheit, Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit) wird als eines der Schlüsselelemente der Weblogs zur Grundvoraussetzung der Kommunikation. Ein erfolgreiches Weblog ohne diese Eigenschaft wird schwer, wenn nicht unmöglich, da die Akzeptanz beim Leser ausbleiben wird.
Die Leser erleben die Persönlichkeit des Schreibers und Autoren in einer Gesamtheit der Wahrnehmung unterschiedlicher Facetten, Meinungen und Tatsachen wie nie zuvor bei einer Website. Deren Stimmigkeit und langfristige Konstanz wirkt subjektiv auf jeden Leser anders und kann vom Autor in der Endkonsequenz nur in bestimmtem Umfang gesteuert werden. Die Glaubwürdigkeit des Schreibers wirkt unmittelbar und entscheidend auf die Akzeptanz und damit den Erfolg des Weblogs.
Irrtum 9. Weblogs kann man Kommunikation kontrollieren.
Weblogs sind spontane Meinungsmedien, die keiner zentralen Kontrolle unterliegen. So sehr sich manche Unternehmen die Kontrolle der Kommunikation in ihrem Sinne auch wünschen und befürworten würden. Die fehlende Kontrolle der Kommunikation hat gerade maßgeblich zum Erfolg des Weblog-Phänomens und dessen weltweiten Verbreitung beigetragen.
Der Autor hat mit dem Medium Weblog zur Veröffentlichung eine Freiheit erlangt, die bis dato nur Webmastern oder Verlagen vorbehalten war. Blogger entscheiden aus eigenem Ermessensspielraum, wann sie was, über wen, wie und in welcher Form und Umfang veröffentlichen. Sie lassen sich nicht steuern und nur im Rahmen ihrer eigenen Ethik und Schreibkultur zu Veröffentlichungen stimulieren.
Auch wenn bei Business-Blogs die beruflich bedingte Zielstellung dominiert, so setzt dies die Freiheit der Berichterstattung keineswegs außer Kraft. Multi-Autoren-Blogs von Unternehmen werden nur erfolgreich arbeiten können, wenn die Grundprinzipien der freien Meinungsäußerung unter Beachtung der Geheimhaltung, Sorgfalt und Etikette des jeweiligen Unternehmens nicht in Frage gestellt sind. Vertrauensvolle interne Kommunikationskultur ist hier der Schlüssel zum Erfolg.
Irrtum 10: Kostenfreie Weblog-Lösungen sind die Besten.
Was nichts kostet, ist nichts wert. Diese alt bewährte Lebensweisheit erfährt früher oder später jeder Blogautor, wenn er aus seiner (Aus-)Probier-Phase herauswächst. Je ausgeprägter seine Zielstellung, je markanter die Marke, je individueller das Business-Blog sein und bei den Lesern wahrgenommen werden soll, desto schwerer lassen sich die Grenzen der kostenfreien Weblog-Lösungen tolerieren. Was zunächst dem Autor Freiheiten gibt, wird früher oder später zur Begrenzung bei der Weiterentwicklung eins erfolgreichen Weblogs.
Welcher Unternehmer investiert in ein Projekt, bei dem ihm von Beginn an Grenzen gesetzt werden? Solange der dabei entstehende Nutzeffekt einkalkuliert wird, mag dies gehen. Doch auch gestandene Business-Blogs haben es heute schwer, ohne Verlust der interaktiven Verlinkung und ohne Einbruch der Besucherströme einen Umzug erfolgreich zu bewältigen. Fehlende oder ungenügende Suchmaschinenfreundlichkeit lässt zum Beispiel selbst fremdgehostete Typepad-Weblogs ihre wahren Potenziale nicht komplett entfalten.
Nicht zuletzt mag jeder wirklich ernsthafte Business-Blogger folgende Apsekte bedenken: Aus der immer größer werdenden Masse der Weblogs sticht nur ein Blog heraus, das durch Konzept, Gestaltung/Design und Schreibstil einen echten Nutzwert bietet. Wachsen die täglichen Besucherströme erst einmal, steigt damit der Hosting-Traffic und die Anforderungen an das Hosting im selbem Umfang. Ebenso erfordern weblogspezifische Funktionen für Ihren Betrieb Ressourcen.
Spätestens dann wird eine Entscheidung zur Eigenständigkeit anstehen, um einen weiteren erfolgreiche Betrieb sicher zu stellen. Letztlich werden zu diesem Zeitpunkt auch die Nutzeffekte und der ROI für den Betreiber immer größer. Wie groß der Schaden durch Anpassungen und Abbrüche in der Entwicklung sein wird, kann hier nur grob im Einzelfall abgeschätzt werden.
Wer von Beginn an auf eine eigenständige Blog-Lösung setzt hat obendrein die Chance, von Beginn an das Business-Blog als separate Seite wie als homogenen und integralen Bestandteil der Webpräsenz aufzubauen. Ein Effekt, der vielfach wenig bedacht wird und große Effekte bringen kann.
Anregung, Nachdenken & Diskussion?
An dieser Stelle endet meine Liste der Weblog-Irrtümer. Ich habe die zehn Anmerkungen insbesondere mit dem Blick auf Business Blogs geschrieben, die an deutlichen und abrechenbaren Erfolgen gemessen werden. Das so umfassend und facettenreich gestaltete Thema Weblog ist teilweise umstritten und viel diskutiert. Meine eigenen persönlichen Erfahrungen haben ebenso Pate gestanden wie viele Weblog-Beiträge und Gespräche zu diesem Thema. Erfreut bin ich, wenn die 10 Tipps:
- Anregungen geben,
- Nachdenken auslösen und
- Diskussionen in Gang bringen.
Für offenen Fragen und Anregungen bin ich ebenso ansprechbar wie für ergänzende Meinungen, Ideen und natürlich Ihre ganz persönlichen Erkenntnisse, hier auf »Erfolg & PR« ebenso wie in einfach persoenlich Weblog.
Jörg Petermann - einfach-persoenlich.de
Stichworte: Marketing, Mensch, Online, PR, Praxis, Tipps, Weblog, Zukunft

Bisherige Kommentare (1)
1 | Robert Hartl schreibt am 13.02.07 10:00:
Pflichtlektüre!
Danke Jörg