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Public-Relations-Erfolg mit Business-Blog

30.01.2007 | Rubrik: Blog, PR & Medienarbeit, PR im Alltag | 1 Kommentare

Wie bekannt seid Ihr mit Euren Business-Blogs bei Eurer Kern-Zielgruppe Eures Geschäftes und wie bekannt seid Ihr mit Euren Business-Blogs bei den Journalisten, die für Euch Multiplikatoren bedeuten würden? Interessant: Wenige Kunden, weder in meiner Unternehmensberatung, noch im Coaching oder der Personal-Entwicklung, kennen bis jetzt die Suchmaschine Technorati. Dort gelistet zu sein, ist aus der Sicht meiner Kunden völlig belanglos! Keiner meiner Kunden kannte bis vor kurzem das Wort Blog überhaupt. Wenige Menschen nutzen effektiv RSS-Feeds.

Für meinen Kunden ist es heute von Bedeutung, dass er seine Frage los werden kann oder dass er ein Problem lösen kann. Wenn es also um das Thema Public-Relations-Erfolg mit Business-Blogs geht, dann um die Antwort auf zwei zentrale Fragen:

  1. Will ich primär Kunden über meine Business-Blogs für mein eigentliches Geschäft gewinnen und binden? oder
  2. Will ich als Medium im klassischen Sinn Massen-Leser binden?

Aus meiner Sicht sind das strategische Fragen im Sinne der Ausrichtung eines Business-Blogs. Das eine ist Public Relations mit Business-Blogs, das andere ist: Mit einem Business-Blog selbst Umsatz zu generieren. Bitte versteht mich richtig: Aus meiner Sicht schließt das eine das andere nicht aus. Doch scheint es mir, für den richtigen Public-Relations-Effekt wichtig zu sein, einen Schwerpunkt beim Schreiben zu setzten!

Eigene Beispiele für Public-Relations-Erfolg

Mit schöner Regelmäßigkeit klingelt mein Bürotelefon und Journalisten befragen mich als Experten, die meine Blogs im Netz gefunden haben. Die Palette reicht von einer Anfrage (incl. Dreh vor Ort) vom ZDF, über Fachjournalisten (im letzten Jahr z. B. im Rahmen des Freudjahres) bis zu den aktuellen Beispielen der Anfrage des BMWi zur Mitarbeit einer Veröffentlichung oder eines Interviews im Deutschlandfunk. Diese "sekundäre" Public Relations scheint mir, derzeit jedenfalls, sehr wichtig zu sein, um in den klassischen Medien als Experte oder Unternehmen wahrgenommen zu werden. Von den Ergebnissen, die meine Business-Blogs bei den konkreten Anfragen von Kunden bisher produzierten habe ich für die Streuverluste hier und bei sven-lehmann.de hier schon etwas geschrieben.

RSS-Feed-Leser

Vorab: Ich freue mich über jeden Abonnente meiner RSS-Feeds oder des Feeds hier auf erfolg-pr.de.! An dieser Stelle sage ich allen treuen Lesern auch schon einmal ganz herzlich Dank für Euren Lese-Eifer. Wenn wir allerdings als Business-Blogger, die Frage nach dem Public-Relations-Effekt nur an der Zahl von Feedlesern festmachen, scheint mir das wesentlich zu kurz gegriffen. Das ist auch kaum ein Argument für ein Unternehmen, morgen die Entscheidung zu treffen: Wir machen ein Business-Blog auf, um damit Public Relations zu machen!

Ich halte das Bewertungs-Kriterium: "Wie viele Leser habe ich per RSS-Feed?" für die Beurteilung der umfassenden PR-Wirkung für ungeeignet. Wenn es darum geht, dass mein Blog als eigentliche Werbefläche für Werbekunden funktionieren soll, dann mag das genug sein. Aber ich verstehe mein Business-Blog vorwiegend als PR-Instrument in eigener Sache.

Kann man also mit Business-Blogs einen Public-Relations-Erfolg haben?

Meine klare Antwort: JA, unbedingt!

Sven Lehmann, streuverluste.de

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Bisherige Kommentare (1)

1 | Alexandra Kropf schreibt am 31.01.07 14:40:

Dazu 2 spontante Anmerkungen:
1. Mein Blog hat deutlich mehr Besucher als meine Agentur-Website - trägt damit deutlich mehr zu meiner Online-Reputation bei.

2. Sämtliche "neue Medien" sind meiner Meinung nach DAS künftige Kernthema für PR. Gut, wer da schon heute kompetent unterwegs ist.

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